Samstag, 10. Juni 2017

[Rezension] Niemand wird sie finden - Caleb Roehrig

"Solange January noch irgendwo da draußen war,solgange ihr Schicksal unbekannt und ergründlich blieb, konnte ich so tun als ob."
 

Allgemeines

Autor: Caleb Roehrig
Titel: Niemand wird sie finden
Originaltitel: Last Seen Leaving
Übersetzer: Heide Horn& Christa Prummer-Lehmair
Genre: Jugenthriller
Seitenzahl: 416
Preis: Paperback: 14,99€
ISBN: 978-3-570-17334-3
Verlag: cbj


Inhalt

Zwei können ein Geheimnis bewahren – wenn einer von beiden tot ist.
Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen …
Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst…

Meine Meinung

Ich habe mich sehr darüber gefreut, als mir das Buch vom Bloggerportal bestätigt wurde. Ich lese kaum Bücher aus dem Genre. Während dem Lesen habe ich mir immer wieder die Frage gestellt warum das so ist, denn das Buch war einfach so spannend!
Das Cover hat bei mir gleich die Neugier geweckt. Es versprüht so eine dunkle, geheimnisvolle Stimmung. Man will gleich wissen was sich dahinter verbirgt. Der Klappentext verstärkt das nochmal. Nachdem ich die Lux Saga beendet hatte, konnte ich dann endlich diesen spannenden Jugendthriller lesen.

Die Handlung beginnt damit, dass der 15jährige Flynn nach Hause kommt. Es ist gerade Halloween Zeit, weshalb die ganze Stadt "gruselig" geschmückt ist. Aber Flynns Haus ist am unheimlichsten, denn davor parkt ein Polizeiwagen. Er malt sich sofort ein Szenario aus, weshalb die Polizei wohl bei ihnen sein sollte und verfällt fast in Panik. Die Polizisten stellen ihm merkwürdige Fragen bezüglich seiner Freundin January, die Flynn nicht so recht beantworten kann und will. Er wird immer misstrauischer, bis die Polizisten ihm schließlich endlich mitteilen, weshalb sie da sind: January wird vermisst! Von da an ändert sich für Flynn alles. Er kann das ganze nicht einfach auf sich beruhen lassen und sein Leben weiterleben. Nein, er muss wissen was mit January passiert ist. Also fängt er an die Leute aus ihrem Umfeld zu befragen. So zum Beispiel ihren ehemaligen Arbeitskollegen Kaz, von dem Flynn immer dachte, dass er etwas von January will oder ihre Mitschülerin Reiko. Immer wieder bekommt er Dinge zu hören, die so gar nicht zu seinem Bild von January passen. Flynn versucht auf eigene Faust herauszufinden was mit seiner Freundin passiert ist, so ganz ohne Hilfe geht das allerdings doch nicht. Dabei erfährt er nicht nur neue Dinge über sie, sondern gesteht sich auch selbst etwas ein, über das er nie sprechen konnte. Flynn entwickelt sich selbst weiter und sammelt neue Erfahrungen, während er dabei ist ein Verbrechen aufzuklären.

Das Buch hat mich sofort gefesselt. Es ist wahnsinnig spannend, von der ersten Seite bis zu Letzten! Ich habe es an einem Tag (und in der Nacht) beinahe komplett durchgelesen, da ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Flynn ist ein sympathischer Protagonist. Er hat manchmal Selbstzweifel, aber kann sich der Situation anpassen und ist oft stärker als er denkt. Flynn ist mutig und waghalsig. Manchmal hat man regelrecht dass Bedürfnis sich vor ihn zu stellen und ihn zu beschützen.
In "Niemand wird sie finden" geht es eben nicht nur um das Aufklären von Januarys Verschwinden, sondern auch um Flynns Gefühlszustand. Ich konnte in jeglicher Hinsicht mit ihm mit fiebern.
Man stellt mit Flynn seine Vermutungen auf und ist enttäuscht, wenn sie sich doch als falsch erweisen. Letztendlich hat es sich als ganz anders entpuppt, als ich erwartet habe!
 
Ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen. Die Spannung ist teilweise kaum auszuhalten. Mal wird humorvoll, mal eher ernst an Dinge herangegangen. Das Buch war sehr abwechslungsreich. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen!

Bewertung

Ich gebe dem Buch ganz klar 5 von 5 Sternen. "Niemand wird sie finden" ist unter meinen Lesehighlights 2017!
 

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